- Research Article
- 10.1007/s10049-026-01701-0
Rettungssanitäter:innen – die in den aktuellen Kompetenzdebatten häufig vergessenen Teammitglieder im Rettungsdienst
- Feb 13, 2026
- Notfall + Rettungsmedizin
- Christian Frieß
Publications from 2021 to 2026
Showing 10 of 65 papers
Rettungssanitäter:innen – die in den aktuellen Kompetenzdebatten häufig vergessenen Teammitglieder im Rettungsdienst
Guter Schlaf braucht gute Pflege
Stellungnahme des Wissenschaftszentrums der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur (DÄGfA) zur S3-Leitlinie „Nicht-spezifische Nackenschmerzen“ vom 18.02.2025
Nachwuchsförderung als Teil gesundheitspolitischer Verantwortung
ICN-Leitlinien zur psychosozialen Pflege
Was ist zu diesem Thema bereits bekannt? Die Berufsgruppe der Pflege unterscheiden sich im internationalen Vergleich hinsichtlich Ausbildung, Arbeitsinhalte und -kompetenzen. Die ICN-Leitlinien beschreiben den aktuellen Bedarf für fachgerechte Pflege und dafür notwendige Konsequenzen für die Praxis und der Aus- und Weiterbildung psychiatrischer Pflege. Wie wird eine neue Perspektive eingebracht? Wir haben Fachpersonen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eingeladen, die potenziellen Auswirkungen der ICN-Leitlinien auf die einzelnen Länder zu bewerten. Was sind die Auswirkungen für die Praxis? Die Ablösung einer primär medizinisch-biologischen Ausrichtung in der psychiatrischen Pflege hin zu einem menschenrechtsbasierten, ganzheitlichen Ansatz stellt in allen drei Ländern eine zentrale Herausforderung dar. Der Entwicklungsstand der akademischen Pflege hinkt im internationalen Vergleich weiterhin hinterher.
Read moreGesundheitsregionen in Deutschland: zwischen Aktivposten und Sisyphos auf dem Weg in die Gesundheitsgesellschaft
Prävention chronischer postoperativer Schmerzen: Umsetzung von personenzentrierter Förderung körperlicher Aktivität in der perioperativen Versorgung als Teil einer interprofessionellen neuen Versorgungsform
Bindungsstile, Computerspielen und die vermittelnde Rolle der Emotionsdysregulation
Zusammenfassung: Zielsetzung: In der deutschen Gesellschaft gewinnen Computerspiele zunehmend an Bedeutung. Ziel dieser Arbeit ist es, eine kanadische Studie ( Tang et al., 2022 ) zur vermittelnden Wirkung der Emotionsdysregulation auf den Zusammenhang zwischen unsicheren Bindungsstilen (ängstlich und vermeidend) und den Symptomen einer Computerspielstörung in Deutschland zu replizieren. Methode: Für die Untersuchung beantworteten 280 computerspielende Studierende im Alter von 18–41 Jahren Online-Fragebögen zur Ausprägung einer Computerspielstörung, zu unsicheren Bindungsstilen, zur Emotionsdysregulation und zur Computerspielmotivation. Die statistische Auswertung erfolgte mit RStudio. Die Mediatoranalysen wurden mithilfe des PROCESS Makros (Modell 4; Hayes, 2017 ) durchgeführt. Ergebnisse: Die Ergebnisse der Originalstudie konnten repliziert werden. Unsichere Bindungsstile zeigten einen signifikanten Zusammenhang mit der Ausprägung einer Computerspielstörung und einer erhöhten Emotionsdysregulation. Die Emotionsdysregulation vermittelte den positiven Zusammenhang zwischen vermeidender Bindung und der Ausprägung einer Computerspielstörung vollständig und den positiven Zusammenhang zwischen ängstlicher Bindung und der Ausprägung einer Computerspielstörung teilweise. Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse legen nahe, dass die Emotionsdysregulation im klinischen Kontext eine größere Beachtung finden sollte.
Read moreWeiterentwicklung des Pflegeberufs: Chancen und Risiken der Akademisierung der Pflege
Occurrence and Risk Factors of Relapse Activity after Vaccination against COVID-19 in People with Multiple Sclerosis: 1-Year Follow-Up Results from a Nationwide Longitudinal Observational Study
Several studies reported post-SARS-CoV-2-vaccination (PV) symptoms. Even people with multiple sclerosis (PwMS) have concerns about disease activity following the SARS-CoV-2 vaccination. We aimed to determine the proportion of PwMS with PV relapses, the PV annualized relapse rate (ARR), the time from vaccination to subsequent relapses, and identify sociodemographic/clinical risk factors for PV relapses. PwMS were surveyed several times at baseline and four follow-ups as part of a longitudinal observational study regarding the safety and tolerability of the SARS-CoV-2 vaccination. The inclusion criteria for this analysis were age ≥18 years, ≥1 SARS-CoV-2 vaccination, and ≥1-year observation period since initial vaccination. Of 2466 PwMS, 13.8% reported PV relapses (mostly after second [N = 147] or booster vaccination [N = 145]) at a median of 8.0 (first/third quantile: 3.55/18.1) weeks PV, with the shortest period following initial vaccination (3.95 weeks). The ARR was 0.153 (95% confidence interval: 0.138–0.168), with a median observation period since initial vaccination of 1.2 years. Risk factors for PV relapses were younger age, female gender, moderate-severe disability levels, concurrent autoimmune diseases, relapsing-remitting MS courses, no DMT, and relapses within the year prior to the first vaccination. Patients’ health conditions before/during initial vaccination may play a more important role in PV relapse occurrence than vaccination per se.
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