- Research Article
- 10.37942/nhz202503008201
Überlegungen zur Anwendbarkeit der Barrierefreiheitsbestimmungen an österreichischen (Fach)-Hochschulen
- Jan 01, 2025
- Neue-Hochschulzeitung
- Christian Schweighofer
In Österreich sind ca zwei Millionen Menschen aller Altersstufen bei Aktivitäten im Alltag eingeschränkt. Diese Zahl wird tendenziell größer, weil Einschränkungen nicht nur „klassisch“ Beeinträchtigte betreffen, sondern auch durch Alter und gestiegene Lebenserwartung das Risiko groß ist, in die Beeinträchtigung hineinzuschlittern. Daher betrifft das Thema Barrierefreiheit alle beeinträchtigten Personen. Das Barrierefreiheitsgesetz (BaFG) soll die Verfügbarkeit barrierefreier Produkte und Dienstleistungen erhöhen und die Barrierefreiheit von Informationen über Produkte und Dienstleistungen verbessern. Es setzt die Richtlinie 2019/882 über die Barrierefreiheitsanforderungen für Produkte und Dienstleistungen (European Accessibility Act) um. Der vorliegende Beitrag untersucht die Frage, ob und inwieweit österreichische (Fach-)Hochschulen von diesen Regulativen betroffen sind. Die nachfolgenden Überlegungen sind grundsätzlich für den ganzen tertiären Sektor anwendbar, wobei immer eine Prüfung im Einzelfall erforderlich ist.
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