- Book Chapter
- 10.1007/978-3-658-33841-1_2
Die Methode der ‘Postperformativität’
- Jan 01, 2021
- Jonathan Partecke
Publications from 2021 to 2026
Showing 7 of 7 papers
Die Methode der ‘Postperformativität’
Es geht auch ohne Blüten – Die vegetative Vermehrung der Pflanzen
Da die Bestaubung und Befruchtung der Bluten nicht immer gesichert ist, haben viele Pflanzen noch eine zweite Art der Fortpflanzung entwickelt – die vegetative Vermehrung. Dabei entwickelt sich aus einem Teil der Mutterpflanze eine neue Tochterpflanze. Die Strategien sind vielfaltig. Die Pflanzen arbeiten mit Auslaufern, Knollenbildung oder Brutzwiebeln und manche konnen sogar aus abgefallenen Blattern noch neue Pflanzchen regenerieren.
Read moreGeburtstagsfeier für kleine Forscher – Ein Experimentiernachmittag mit spannenden Versuchen
Wenn Ihr Kind die Lust am Experimentieren gepackt hat, konnen Sie am nachsten Kindergeburtstag einen Experimentiernachmittag veranstalten. Einige der im Buch vorgestellten Versuche sind bestens fur diesen Zweck geeignet: Sie sind einfach durchzufuhren, machen Spas und funktionieren zuverlassig.
Read moreDer Sinn der Sinne – Hochspezialisierte Schnittstellen zur Umwelt
Wir sehen, horen, riechen, schmecken, fuhlen – standig liefern uns unsere Sinne zahlreiche Informationen und schaffen damit die Voraussetzung, dass wir uns in unserer Umwelt zurechtfinden. Die Leistungen der Sinnesorgane sind optimal an die Lebensweise der jeweiligen Art angepasst. Adler erspahen mit ihren sprichwortlichen Adleraugen aus groser Hohe jede kleine Maus auf dem Waldboden, Nachtfalter fliegen selbst in tiefer Dammerung noch zielsicher Nektar spendende Bluten an.
Read moreNatürliche Sonnenkollektoren – Warum die Fotosynthese so wichtig ist
Sonne und Wasser, Luft und ein paar Nahrsalze – mehr brauchen Pflanzen nicht zum Leben. Mit Hilfe der Fotosynthese konnen sie ihre Nahrung selbst herstellen. Beneidenswert. Denn Tier und Mensch haben es wesentlich schwieriger, ihren Lebensunterhalt zu sichern – entweder mussen sie Weidegrunde suchen, Beute jagen oder den Acker bestellen. Tiereund Menschen sind auf Nahrungsquellen von ausen angewiesen – meist auf Samen, Fruchte oder Knollen, die von Pflanzen produziert wurden und deren Energie somit auch wieder aus der Fotosynthese stammt.
Read moreGrüne Chemiefabriken – Bis unter die Blüten bewaffnet
Leuchtende Blutenfarben, betorende Dufte, todliche Gifte: als Chemiefabrik sind Pflanzen unubertroffen. Uber 200 000 verschiedene pflanzliche Naturstoffe sind mittlerweile bekannt. Sie haben ganz unterschiedliche Funktionen im Leben der Pflanzen. Blutenfarben und Dufte locken Insekten an.
Read moreVerhaltensökologie der Technik
Über die Stellung des Menschen in der Natur ist in der Geistes- und Wissenschaftsgeschichte viel, aber nicht immer trefflich gestritten worden. Als besonders unfruchtbar für das theoretische Verständnis menschlicher Lebensformen erwies sich dabei der aus der abendländischen Geistesgeschichte überkommene begriffliche Gegensatz zwischen Natur und Kultur. Intelligenz, planvolles Handeln, Kommunikation mittels sprachlicher, verbaler Symbole und die Fähigkeit zur technischen Umgestaltung der Natur gelten in den Kultur- und Sozialwissenschaften zum Teil bis auf den heutigen Tag als ausschließlich menschliche Merkmale, deren Kulturgeschichte unabhängig von den Tatsachen der biologischen Evolution verstanden werden könnten (vgl. Petryszak 1979).
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