• https://doi.org/10.1007/978-3-642-58695-8_5Copy DOI Icon

Hüftsonographie

  • Jan 1, 1999
  • R. Graf
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Abstract

Die verschiedensten klinischen Zeichen können auf eine Hüftluxation hinweisen, wobei deren Wert in Abhängigkeit vom Alter und vom Schweregrad der Dislokation gesehen werden muß. Alle klinischen Untersuchungstechniken beschränken sich aber im wesentlichen auf das Erkennen von Stellungsveränderungen des Hüftkopfes zur Hüftgelenkpfanne; den Pfannenfehlbau bei zentriertem Hüftgelenk können sie nicht erkennen. Es muß daher festgehalten werden, daß es keine klinischen Untersuchungstechniken zur Diagnostik des Pfannenfehlbaues gibt, so daß der Pfannenfehlbau, der für den Betroffenen unter Umständen auch dramatische Folgen hat, durch eine klinische Untersuchung allein nicht entdeckt werden kann (Tschauner 1997) (siehe Kapitel 4). Als bildgebende Diagnosemittel stehen, neben der Sonographie, das Röntgenbild, die Computertomographie und MRT, die letzteren kombiniert mit Kontrastmitteldarstellungen, zur Verfügung. Hinsichtlich der Gewichtung steht die Sonographie im 1. Lebensjahr zur Diagnostik von Hüftreifungsstörungen als reproduzierbares, beliebig oft einsetzbares und nichtinvasives Verfahren ohne jegliche Strahlenbelastung an erster Stelle (Niethard 1997).

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