• https://doi.org/10.1007/978-3-476-05780-8_35Copy DOI Icon

Musik

  • Jan 1, 2021
  • Cosima Linke
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Abstract

Musik spielt in Ecos Denken eine Schlüsselrolle: So bildet die serielle und postserielle Avantgarde-Musik der 1950er Jahre einen wesentlichen Ausgangspunkt seiner Ästhetik der Offenheit und Unbestimmtheit, die er im Offenen Kunstwerk entwirft (s. Kap. 5 ). Der Begriff des ›Kunstwerks in Bewegung‹ wird hier vor allem anhand von musikalischen Phänomenen entwickelt, die in unterschiedlicher Weise Aleatorik und Indetermination miteinbeziehen und somit ›offene Formen‹ realisieren. Neben der expliziten Kompositionsästhetik und Theoriebildung im Umfeld der seriellen und postseriellen Musik bzw. der ›Darmstädter Schule‹ gehört das Offene Kunstwerk zu den ersten theoretischen Auseinandersetzungen mit diesen musikalischen Phänomenen; zugleich nimmt das Offene Kunstwerk eine breitere ästhetische und kulturhistorische Kontextualisierung vor und leitet einen rezeptionsästhetischen Perspektivwechsel in Bezug auf den Begriff des musikalischen Kunstwerks ein.

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