- Research Article
- 10.3406/bulmo.2020.13788
Saint-Martial de Limoges, l’abbatiale du Sauveur. Le chevet roman d’après les textes et la documentation graphique
- Jan 01, 2020
- Bulletin Monumental
- Éliane Vergnolle
Der Verlust der romanischen Abteikirche Sankt Salvator, zwischen 1791 und 1807, beraubt uns eines erstrangigen Baudenkmals des 11. Jhs. Verschiedene Texte geben indessen Auskunft über ihre Baugeschichte und eine bemerkenswerte Sammlung von Plänen und Zeichnungen des 18. Jhs. ermöglicht uns, ihre Baugestalt annäherungsweise nachzuzeichnen. Unser Kenntnisstand wurde aufgrund von Grabungen zwischen 2014 und 2016 grundlegend erneuert, die Substrukturen eines Umgangschores mit Kapellenkranz offengelegt haben, die 1017-1018 im Bau waren und 1028 geweiht wurden. Eine Analyse der graphischen Dokumentation, gekreuzt mit den Schriftquellen führt zu der Annahme, dass nach dem Brand von 1043 die Ostteile durch umfangreiche Bauarbeiten erneuert wurden, die 1063 mit der von Abt Odolric (1025-1040) beauftragten Aufstellung der Altarmensa aus weißem Marmor beendet waren. Zu diesem Zeitpunkt waren die drei östlichen Langhausjoche, die zum Chor der Mönche gehörten, zweifellos vollendet. Das Langhaus wurde vom cluniazensischen Abt Adémar de Laurière (1063-1084) vollendet, der auch ein Ensemble Wandmalereien in Auftrag gab. Dagegen gibt kein Text Auskunft über den Vorhallenturm am Eingang der Abteikirche, der lediglich durch eine alte graphische Dokumentation bekannt ist.
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