Research Article10.21706/ps-74-8-613100 Jahre psychoanalytische Ausbildung in Berlin (1920–2020)Aug 01, 2020PSYCHEHelga Kremp-OttenheymCiteListenSave
Research Article110.21706/ps-74-8-549Psychoanalytische Wissenschaftspolitik mit Zeitschriften: Zur Entstehungsgeschichte des »International Journal of Psychoanalysis«Aug 01, 2020PSYCHEGeorg BrunsDie Gründung des »International Journal of Psychoanalysis« (IJP) wird in Zusammenhang mit anderen Zeitschriften aus der Frühzeit der Psychoanalyse gestellt. Sie erfolgte 1919/20 mit dem Erscheinen der ersten Ausgabe im Juli 1920, inhaltlich und strukturell nach dem Vorbild der 1912 und 1913 von Freud und den Mitgliedern des sogenannten Geheimen Komitees gegründeten Zeitschriften »Imago« und »Internationale Zeitschrift für Ärztliche Psychoanalyse«. Alle drei sollten – etwa gegen Adlers Individualpsychologie und Jungs Modifikationen der Libidotheorie gerichtet – die Einhaltung eines Denkens gewährleisten, das den Freud’schen Grundlegungen der Psychoanalyse und seiner Metapsychologie folgte. Diente das IJP anfangs in starkem Maße dazu, deutsche Texte englischsprachigen Lesern zugänglich zu machen, entstanden im Zuge der Emigration neue wissenschaftliche Zentren außerhalb Mitteleuropas, mit denen auch eine Verschiebung von Macht und Einfluss in den internationalen psychoanalytischen Organisationen einherging.Read moreCiteListenSave
Research Article10.21706/ps-74-5-379Die Selbstzerstörung der GattungMay 01, 2020PSYCHECaroline NeubaurCiteListenSave
Research Article310.21706/ps-74-4-280Konsens als Merkmal paraphiler StörungenApr 01, 2020PSYCHEPeer BrikenDie Arbeit untersucht, wie wahrend des Transformationsprozesses der Geschlechterordnung zeitgleich die Vorstellungen von dem, was bis vor kurzem als pervers galt, einerseits aus der Pathologie-Sphare gelost und fur die Konstruktion der Pathologie andererseits die Verletzung der Konsensmoral sowie eine mangelnde Fahigkeit zur Selbstkontrolle zentral werden – und zwar vor allem in Hinblick auf Manner. In den ICD-11-Leitlinien fur die paraphilen Storungen und die sexuell zwanghafte Verhaltensstorung geht es nicht mehr vorrangig um qualitative oder quantitative Abweichung von der Norm, sondern um das Nicht-Erreichen-Konnen von Verhandeln bis zum Konsens und mangelhafte Selbstkontrolle. Praktiker in Feldstudien konnen anhand dieser Merkmale durchaus verlasslich paraphile Storungen einordnen. Die Konzentration auf Konsens und Selbstkontrolle verleugnet allerdings zweierlei: erstens die zentrale Bedeutung der Sexualitat selbst und zweitens die von Mannlichkeit und Weiblichkeit. Dem Konzept des »limit consent« von Saketopoulou wird der Wiederholungszwang als pathologisches Merkmal paraphiler Storungen gegenubergestellt. Bisher nicht ausreichend untersucht ist die Frage, ob paraphile und sexuell zwanghafte Storungen fur Manner und Frauen vergleichbar konstruiert werden konnen.Read moreCiteListenSave
Research Article10.21706/ps-73-12-1025Mit Masken leben. Kopien verstehen. Und Gedankenspiele spielen.Dec 01, 2019PSYCHEHans J WulffCiteListenSave
Research Article10.21706/ps-73-12-1042Rezension: Danckwardt, Joachim F., Die Wahrnehmung der Bilder. Elemente einer psychoanalytischen ProzessästhetikDec 01, 2019PSYCHETimo StorckCiteListenSave