- Research Article
- 10.1111/ddg.15814_g
Wenn die Zeit drängt
- May 01, 2025
- JDDG: Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft
- Roland Kaufmann
Publications from 2021 to 2026
Showing 10 of 57 papers
Wenn die Zeit drängt
ICN-Leitlinien zur psychosozialen Pflege
Was ist zu diesem Thema bereits bekannt? Die Berufsgruppe der Pflege unterscheiden sich im internationalen Vergleich hinsichtlich Ausbildung, Arbeitsinhalte und -kompetenzen. Die ICN-Leitlinien beschreiben den aktuellen Bedarf für fachgerechte Pflege und dafür notwendige Konsequenzen für die Praxis und der Aus- und Weiterbildung psychiatrischer Pflege. Wie wird eine neue Perspektive eingebracht? Wir haben Fachpersonen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eingeladen, die potenziellen Auswirkungen der ICN-Leitlinien auf die einzelnen Länder zu bewerten. Was sind die Auswirkungen für die Praxis? Die Ablösung einer primär medizinisch-biologischen Ausrichtung in der psychiatrischen Pflege hin zu einem menschenrechtsbasierten, ganzheitlichen Ansatz stellt in allen drei Ländern eine zentrale Herausforderung dar. Der Entwicklungsstand der akademischen Pflege hinkt im internationalen Vergleich weiterhin hinterher.
Read moreStadtchronik 2010
Die neue Notfallpraxis im Backnanger Kran kenhaus nimmt ihren Betrieb auf. Sie wird von den niedergelassenen Ärzten in Backnang betreut und ist von samstags 8 Uhr bis montags 8 Uhr geöffnet. Gleich am ersten Tag werden von drei Ärzten über 100 Personen behandelt.
Read moreStudienabschlüsse
2. Walther von der Vogelweide übersetzen
Neurodermitis: Stagnierende Inzidenz bei Kindern
Wettbewerb der Rechtskulturen: Der Kampf um das beste Recht
Glücksspielregulierung aus ordnungsökonomischer Perspektive
Die Glucksspielregulierung der vergangenen 20 Jahre ist im Wesentlichen ein Lehrstuck fur politisches Versagen. Unter fortwahrender Missachtung von Europa- und bisweilen auch Verfassungsrecht wurden zum einen Grundfreiheiten der Burgerinnen und Burger eingeschrankt, zum anderen gab es aber keinen wirksamen Jugend- und Spielerschutz. Insofern hat die Gluckspielregulierung der vergangenen 20 Jahre - bedauerlicherweise - Gemeinsamkeiten viel mit der Corona-Politik in Deutschland. Der GluStV 2021 formuliert Ziele, die sich gut auf Basis der okonomischen Theorie des Marktversagens begrunden und daraus ableiten lassen. Um diese Ziele effektiv zu erreichen, geht der GluStV 2021 prinzipiell in die richtige Richtung. Eine weitgehend sachgerechte, europa- und verfassungsrechtskonforme Regulierung des Glucksspiels ist nun in Deutschland nach fast 20 Jahren rechtlicher Schwebezustande und bluhender Schwarzmarkte zum Greifen nah, auch wenn die Regulierung im Hinblick auf Werberegeln, Spielprogramme, Einsatzlimits und anderes im Detail noch Schwachen aufweist. Umso wichtiger ist daher die regelmasige Evaluation des regulatorischen Rahmens. Die regelmasige Evaluation der Glucksspielregulierung sollte die neue Aufsichtsbehorde fur das Gluckspiel ubernehmen. Zugleich ist zu empfehlen, angesichts der Dynamik des Glucksspielmarktes, der technologischen Entwicklungen und der Notwendigkeit, Regulierung immer wieder zu evaluieren, weniger Details im Gluckspielstaatsvertrag auf Gesetzesebene vorzugeben, sondern besser der neuen Aufsichtsbehorde mehr Ermessen zuzugestehen und ggf. auch die rechtliche Kompetenz einzuraumen, selbst Verordnungen zu erlassen. Scheitern kann die gesamte Glucksspielregulierung schlieslich - und darauf deute momentan einiges hin - an einer unsachgemasen Besteuerung. Eine Spieleinsatzsteuer von 5,3 Prozent durfte ein massives Abwandern von Spielerinnen und Spielern in den Schwarzmarkt induzieren. Bei allen Schwachen in den Details des GluStV 2021 ist die uberbordende Besteuerung eindeutig das gravierendste Problem, das den gesamten GluStV 2021 letztlich auch zum Scheitern bringen kann. Hier besteht erheblicher Korrekturbedarf.
Read moreFührungswechsel im DDG-Präsidium: Professor Michael Hertl aus Marburg wird Präsident der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG).
JDDG: Journal der Deutschen Dermatologischen GesellschaftVolume 19, Issue 7 p. 1119-1120 DDG Aktuell Führungswechsel im DDG-Präsidium: Professor Michael Hertl aus Marburg wird Präsident der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) Dagmar Arnold, Corresponding Author Dagmar Arnold d.arnold@derma.de Korrespondenzanschrift Dagmar Arnold Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit Robert-Koch-Platz 7 10115 Berlin E-Mail: d.arnold@derma.deSearch for more papers by this author Dagmar Arnold, Corresponding Author Dagmar Arnold d.arnold@derma.de Korrespondenzanschrift Dagmar Arnold Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit Robert-Koch-Platz 7 10115 Berlin E-Mail: d.arnold@derma.deSearch for more papers by this author First published: 21 July 2021 https://doi.org/10.1111/ddg.14581_gRead the full textAboutPDF ToolsRequest permissionExport citationAdd to favoritesTrack citation ShareShare Give accessShare full text accessShare full-text accessPlease review our Terms and Conditions of Use and check box below to share full-text version of article.I have read and accept the Wiley Online Library Terms and Conditions of UseShareable LinkUse the link below to share a full-text version of this article with your friends and colleagues. Learn more.Copy URL Share a linkShare onFacebookTwitterLinkedInRedditWechat No abstract is available for this article. Volume19, Issue7July 2021Pages 1119-1120 RelatedInformation
Read moreDie Sache mit der Technologie: Zur Neuordnung eines analytischen Bereichs in den Internationalen Beziehungen
Das letzte Jahrzehnt hat einige technologische Quantensprünge mit sich gebracht, die sowohl die internationale Politik als auch deren wissenschaftliche Rezeption geprägt haben. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die aktuellen Debatten in Bezug auf die analytische Einordnung von Technologie in den Internationalen Beziehungen (IB) und identifiziert drei größere, zusammenhängende Trends. Der erste Trend kritisiert den vorherrschenden Technik-Determinismus und die analytische Externalisierung von Technologie als Variable in den IB. Der zweite Trend drückt sich in einer zunehmenden konzeptionellen Hinwendung zu technik- und wissenschaftssoziologischen Perspektiven aus. Der dritte Trend beinhaltet eine teilweise methodologische Rekalibrierung hin zu qualitativ-empirischer Feldforschung.
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