- Book Chapter
- 10.1007/978-3-658-50276-8_3
Kooperative Rechtsextremismusprävention
- Jan 01, 2026
- Martin Thüne
Publications from 2021 to 2026
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Kooperative Rechtsextremismusprävention
Interview mit Prof. Gertraud Teuchert-Noodt
W
Schleswig-Holstein war ursprünglich ein Waldland. Ende des 15. Jahrhunderts mit dem Beginn der Glasherstellung begann der große Aderlaß in den schleswig-holsteinischen Wäldern. Auch der Schiffbau forderte — insbesondere in den küstennahen nördlichen Landesteilen — seinen Tribut. Schließlich war Schleswig-Holstein Ausgang des 18. Jahrhunderts mit rund 75.000 ha Wald nur noch sehr gering bewaldet. Im Nordsee-Küstenraum war der Wald seit dem 17. Jahrhundert nahezu vernichtet. Andererseits war man sich auch bereits damals der großen Bedeutung des Waldes bewußt, so forderte die Erste Holzschulordnung in Dithmarschen bereits 1617 die Erhaltung und Pflege des Waldes und die Anlage von Pflanzgärten. Aufgrund von Wiederaufforstungsvorhaben wurde der Waldbestand um rund 80.000 ha vermehrt. Die Neuwaldbildung erfolgte zunächst unter äußerst ungünstigen Voraussetzungen auf ärmsten Geestböden. Schwerpunkte lagen in der Zeit um 1840 und von 1880 bis 1914. Damals enstanden 26.000 ha Wald, durchschnittlich 650 ha pro Jahr; 14.000 ha davon wurden durch Private und Körperschaften geschaffen.
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Sie sind unverzichtbarer Bestandteil unserer täglichen Umgebung: Landschafts- und Schloßgärten, Kloster- und Pfarrgärten, Friedhöfe, Künstler- und Schrebergärten, Tiergärten, Dachgärten und Botanische Gärten. Vor allem im städtischen Leben bieten sie mit reichem Baumbestand, üppigen Blumenbeeten und vielfältigen Gerüchen Erholung vom Alltag. In Schleswig-Holstein gibt es eine große Zahl an weitläufigen Gärten und Parks, teilweise historische Anlagen, die einst aufwendig und prachtvoll vor Schlössern und Herrenhäusern angelegt wurden. Ebenso wie die Architektur zeugen sie mit ihrer Formensprache von dem Lebensgefühl vergangener Zeiten: Symmetrie, Ordnung und Rhythmus in der Zeit des Barock, freiere, naturnahe Formen in der Zeit der Romantik. Wie die historischen Bauwerke müssen auch die Gärten unter Denkmalschutz gestellt werden, um sie vor der Zerstörung durch Bauvorhaben, Umgestaltung, Verschmutzung oder Verwilderung zu schützen.
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Der Schleswig-Holsteinische Heimatbund ist ein landesweit kulturell, kulturpolitisch und im Naturschutz tätiger Verband. Diese Aspekte sind nach seiner Auffassung insbesondere dazu angetan, „das Landesbewußtsein zu stärken“, bzw. tragen zur Entstehung und Entwicklung einer Landesidentität bei.
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